Veröffentlicht am 23.10.2026 / 17:23
Nach den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, in Mecklenburg-Vorpommern, in Berlin geben sie die Ergebnisse bekannt. Die Frage, die sich dort immer gestellt wird: "Welche Rolle haben denn eigentlich Gefühle gespielt? Mit welchem Gefühl haben Leute ihre Stimme dort abgegeben? Waren sie gefrustet? Waren sie irgendwie enttäuscht? Wollten sie Denkzettel verpassen? Oder wollten sie vielleicht mit ihrer Stimme mal wirklich etwas bewegen und wirksam werden?" Das ist der Aufhänger der TUD Lectures+ vom 07.10.2026 mit Prof.in Dr. Eva Walther (Sozialpsychologie, Universität Trier), PD Steffen Kailitz (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung) und Robert Ritter (Arbeitsgruppe „Demokratie unter Druck“).
Gefühle spielen eine Rolle in der Politik, soweit so wenig überraschend. Sie beeinflussen, wie wir die Lage wahrnehmen, wen wir sympathisch finden, welche politischen Positionen wir gut finden, die zu uns passen. Insbesondere rechtsextreme Parteien, aber auch nicht nur, sprechen Gefühle, Emotionen an. Wut, Angst, Abgrenzung, Zugehörigkeit und die Psychologie dahinter spielt eine sehr, sehr große Rolle. Wie wir die Sache wahrnehmen, wie wir politische Botschaften sehen und wie wir dann am Ende auch handeln. Moderiert wurde die Veranstaltung von Friedemann Brause von der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Ein großer Dank gilt dem Kunsthaus Dresden und der dortigen Leitung und den Mitarbeitenden!
Musikalische Begleitung
Jo Aldinger (https://jochenaldinger.de/)
Claas Lausen
Live aufgenommen und produziert von Johannes Gerstengarbe ( Ballroom Studios ) in der Robotron Kantine in Dresden.
Ein Projekt der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden in Kooperation mit dem COSMO Wissenschaftsforum, den Städtischen Bibliotheken Dresden und der Dresdner Philharmonie.
Dieses Vorhaben wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Freistaat Sachsen im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern.